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Ein kleiner (manchmal ironischer) Einblick in typisches Verhalten eines PONs - und eine gute Gelegenheit, den Wunsch nach einem solchen Begleiter noch einmal zu hinterfragen, bevor Er/Sie einzieht...

Die Nase:
...riecht alles, sogar Tiefkühl-Pferdeäpfel, die einen halben Meter unter der Schneedecke begraben sind.

Die Augen:
...liegen verborgen, aber wer glaubt der Pon sieht nichts, täuscht sich gewaltig. Er fixiert das Objekt der Begierde... solange, bis er Erfolg und das Leckerli hat.

Trinken:
Der Pon braucht keinen Trinknapf, stellen Sie sich eine Gießkanne raus, und sammeln sie Regenwasser. Nasse Blumenuntersetzer sind schnell trocken geleckt. Achten Sie auf ihren Teich, damit aus den Goldfischen nicht fliegende Fische werden, da kein Wasser mehr vorhanden ist. Also, keine Sorge: Verdursten wird er nicht!

Fell:
Das Fell ist im Herbst besonders praktisch, da könnte man den Pon als Laubsauger einsetzen, denn in seinem „Pelz“ verfängt sich alles.

Fellpflege:
...beginnen Sie vom ersten Tag an, legen Sie den Hund ruhig auf die Seite, um ihn ans kämmen und bürsten zu gewöhnen. Dieser Kraftakt stärkt kontinuierlich ihre Oberarme, denn.. der Tag X kommt! Also: Hund einfangen (denn er sieht die Bürste). Die Fenster und Türen geschlossen halten, denn es besteht die Gefahr, dass ihre Nachbarn den Tierschutzverein alarmieren. Ihr Hund kennt alle Tricks, windet sich wie ein Aal und wimmert wegen der unerträglichen Phantomschmerzen...

Gangwerk:
...wenn er träge wirkt, läuft er im Passgang, nur Wehe etwas ähnliches wie eine Katze bewegt sich hinter dem Gartenzaun, dann wird aus dem Passgänger ein Sprinter.

Hundekorb/Bett:
...ja, wir haben viele ...aber kaum eins wird benutzt. In den ersten zwei Jahren lagen unsere Hunde meist mit dem Kopf unter der Couch oder dem Stuhl. Später... na ja, man sollte es ihnen nicht erlauben auf gleicher Höhe zu sitzen/liegen. Warum? Weil man bei mehreren Hunden bald selbst keinen Platz mehr hat!

Ihre Ruhe:
...haben Sie nie wieder, egal wo Sie sich aufhalten! Denn er folgt Ihnen auf Schritt und Tritt. Suchen Sie morgens abgelegte Wäsche, schauen Sie in die treuen Augen ihres Pons... er hat diese eingesammelt und gleichmäßig in der gesamten Wohnung verteilt.

Das Bett:
Versuchen Sie es zu vermeiden, dass ihr Pon auf’s Bett kommt, denn es gibt ja auch regnerische Abende. Warum? Nach dem letzten durchnässten Spaziergang freuen sie sich auf ihr Bett, und wer liegt da... der Hund und die Bettwäsche... schön nass!

Hundeplatz:
...nein, er ist nicht krank, wenn er sich mit dem Rücken zu den Anderen dreht, und in Richtung Ausgang starrt, und sie ihn nicht mehr motivieren können mit Ihnen zu arbeiten. Er hat einfach keine Lust mehr! Auf keinen Fall akzeptieren!

Spaziergang:
Falls Sie mit dem Auto fahren müssen:

  • Regel Nr.1: erst das Auto vor der Haustür parken, dann den Kofferraumdeckel weit genug öffnen.
  • Regel Nr.2: dann ins Haus, den Hund anleinen. Haustür öffnen und versuchen, vor dem Hund durch die Tür zu kommen! Denn danach folgt die geballte Kraft des Pons, der Sie mit der Fliehkraft eines Jumbojets zum Auto zerrt.

- Wir arbeiten immer noch an diesem Problem –

Fazit:
Dies alles mag ja lustig klingen, aber gerade die Charaktereigenschaften wie Klugheit, Geschicklichkeit und Charakterstärke verlangen von Ihnen permanente Konsequenz, Durchhaltevermögen und Geduld. Sein sanftmütiges Aussehen verleitet uns schnell dazu, bestimmte Dinge durchgehen zu lassen - aber das ist natürlich falsch.

Und, möchten Sie wirklich einen PON besitzen?

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