c wurf vierer 

Die sieben Wochen sind schon Vergangenheit... Wir hatten viel Besuch, haben nette Leute und andere Hunde kennengelernt, unseren Hundespielplatz und unsere Hunde-Auto-Box erkundet, geschlafen, gegessen, gespielt und getobt! Und das schönste daran ist, dass wir das auch noch im Familienkreis machen können: Seht selbst!

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Auf den Sonnenstrahlen toben wir uns unbefangen in die 7. Woche. Warum tragen die Menschen bei diesen Temperaturen, Schuhe und lange Ärmel? Etwa wegen unserer Tacker- Attacken, unsere Zähne müssen doch bissfest gemacht werden?

Czeena Czuri Caliki Czari

Czeena Czuri Caliki Czari

Zu Beginn besteht das Leben der Welpen aus Schlafen und Säugen. In dieser Zeit ist es unsere Aufgabe, die Wurfbox sauber zu halten (die Waschmaschine wird nun zu einem wertvollen Helfer), die Hündin ausreichend zu füttern und die Welpen täglich zu wiegen. Während diesen 3 Wochen empfangen wir wenn es geht, keine Besuche:

  • - weil die Mutterhündin ihre Jungen noch zu fest beschützt
  • - weil durch den Besuch sonst zu viel Unruhe in den Wurf kommt und die Welpen dadurch schlecht zunehmen
  • - und weil die Kleinen zu anfällig auf Infekte sind.
In dieser besuchsfreien Zeit leben die Hundewelpen in der Wurfbox. Unter die Wurfbox legen wir immer einen genügend grossen Novillon damit die Plattenfugen keine Nässe und Urin aufnehmen. In die Wurfbox legen wir ein DryBet, damit es schön weich ist, darauf einen Molton, damit der Urin nicht gleich durchnässt und zum Abschluss Frottée-Tücher oder -Bettlaken."

Die ersten 2 Woche der Welpen: neonatale oder vegetative Phase

„Am Anfang sind die Welpen einerseits auf Wärme angewiesen. Obwohl sie noch blind und taub sind, finden sie den Körperkontakt mit der Mutter und den Geschwistern, welcher ihnen nebst Wärme auch Schutz bietet. Andererseits sind sie natürlich auch auf die Muttermilch angewiesen. Dabei erreichen die Kleinen mit Pendelbewegungen, Robben und Kriechen die mit Milch gefüllten Zitzen der Hündin. Durch Treten am Gesäuge wird der Milchfluss aktiviert und wenn die Milch dann fliesst, hört man die Kleinen genüsslich schlucken.
In diesem Stadium sind Geruchs- und Geschmacksinn nur beschränkt ausgebildet. Um sich bei der Mutter bemerkbar zu machen, wenn die Mutter z.B. auf einen Welpen liegt, diese Hunger oder Schmerzen haben, ist deren Stimme bereits ausgebildet: sie nürzen, bellen, jammern, fiepen, schreien...
Um diese Zeit herum so ca. 2 Wochen kürze ich zudem ein erstes Mal die spitzigen Krallen der Kleinen, welche beim Säugen sehr schmerzhaft für die Mutter sein können.
In den ersten zwei Wochen wachsen die Welpen enorm schnell und legen markant an Gewicht zu. 4 unserer Welpen haben bereits nach Tag 10 das doppelte an Gewicht.

Woche 3 der Welpen: die Übergangsphase

„Jetzt gibt es einen grossen Entwicklungsschritt im Leben eines Welpen, nämlich von der passiven zur aktiven Lebensweise. In diesen Tagen geschehen viele wunderbare Dinge:
  • - Der Welpe beginnt auf Geräusche zu reagieren, da sich das Gehör langsam entwickelt.
  • - Die Augen öffnen sich langsam und die Sehfähigkeit nimmt stetig zu. Die Augenfarbe ist bei allen Welpen zuerst einmal blau.
  • - Die Wärmeregulation funktioniert nun.
  • - Kot und Urin werden ohne Hilfe der Mutter abgesetzt.
  • - Die Muskelkoordination verbessert sich. Es wird nun nicht nur mehr gerobbt und gependelt, sonder der Welpe übt auf allen Vieren zu gehen. Entdecken und Erkunden kommen nun zum Schlafen und Trinken dazu.
  • - Das aktive Interesse an den Geschwistern steigt – da sieht man den einen oder anderen Welpen auch mal aneinander knabbern.
Diese Zeit bringt mich immer wieder zum Schmunzeln!
Czeena Czuri Caliki Czari

IMG 3159Die Föten wachsen jetzt recht schnell. 3/4 des Wachstums der Föten fällt in dieses letzte Drittel. Bari geht es gut, aber auf dem Rückweg des gemeinsamen Spazierganges wird sie merklich langsamer.

Allerdings steht sie danach wieder stramm und aufmerkssam in der Küche und fordert ihr Futter ein. Zur Zeit könnte ihr Leben aus fressen, chillen und entspantem Entertainment bestehen. Die Föten bewegen sich im Bauch, das bemerkten wir bei ihr, nachdem sie erschrocken in den Garten rannte, sich hinsetzte und ihren Bauch erstaunt ansah...

Mit Noori, unserem pubertierenden Rüden, hat sie nicht mehr viel im Sinn. Bari zeigte uns deutlich, das er viel zu rüpelhaft ist und weigerte sich mit ihm gemeinsam "durchs Leben zu geh'n".

Jetzt gehen bei uns schon langsam die Vorbereitungen los, wie Wurfkiste aufbauen, Handtücher und Unterlagen waschen, Welpen-Terrasse reinigen, durch alle Kisten schauen was man hat oder was noch fehlt und besorgt werden müßte...

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